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Lange habe ich gezögert, eine eigene Heimatseite zu gestalten. Dies nicht deswegen, weil ich die Bedeutung des Internets verkannt hätte. Die von mir geleitete Artgemeinschaft-GGG hat bereits frühzeitig mit www.asatru.de einen eigenen Auftritt im Internet gehabt.
Als problematisch erschien mir folgender Umstand: Wenn jemand im Weltnetz präsent ist, wird erwartet, daß er auf ihn betreffende Informationen dort eingeht. Wenn dies nicht geschieht, könnte es als ein Zugeständnis ausgelegt werden, daß die dort verbreiteten Informationen zutreffend seien.
Daraus, daß einiges zurückgewiesen wird, könnte im Umkehrschluß gefolgert werden, daß alles stimmt. Ich hatte aber keine Lust, mich mit falschen Behauptungen über mich im Internet auseinander zu setzen, und habe dies auch heute nicht.
Es gibt über 85.000 Eintragungen von mir im Netz; ich kenne davon vielleicht ein Dutzend, weil mir Ausdrucke zugeschickt worden sind. Ich habe weder die Zeit noch die Lust, mir die Einträge über mich anzusehen, geschweige denn, mich etwa damit im Netz auseinander zu setzen.
Ich hätte dann rund um die Uhr nichts anderes mehr zu tun, als mich damit zu beschäftigen. Auch bei Zeitungen mache ich dieses grundsätzlich nicht. Ich habe mir den Grundsatz meines Vaters zu eigen gemacht: „Was schert es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Schwein an ihr scheuert“.
Ich gehe davon aus, daß die Personen, die mich schätzen, sowieso davon ausgehen, daß die Medien vollgestopft sind mit Lügen; die Personen, die mir feindlich gesonnen sind, werden auch durch eine noch so gut formulierte Gegendarstellung von ihrer Meinung nicht abzubringen sein.
In der angeblich freien, tatsächlich aber linkslastigen Wikipedia-Enzyklopädie standen oder stehen z. B. folgende Unwahrheiten: Ich sei dem Bund Heimattreuer Jugend beigetreten, sei Mitbegründer eines CSU-Freundeskreises, hätte schon vor November 2006 Funktionen in der NPD übernommen, ebenso in der FAP oder der Wiking-Jugend.
Ich sei verantwortlich für Mitteilungen des "Deutschen Rechtsschutzkreises/Deutsche Rechtsschutzkasse", sei Mitglied im Norddeutschen Ring. Ich sei am Aufbau des MEK beteiligt gewesen.
Ich hätte in Hetendorf Pfingstlager ausgerichtet, und dort seien Wehrsportübungen abgehalten worden. Ich sei Mitglied im "Deutschen Rechtsbüro". Ich hätte in einem Prozess vor dem Landgericht Cottbus vertreten. Ich hätte auf einem Bundeswehrgelände im Sommer 1990 in Puttlos eine Wehrsportübung organisiert.
Es sei für Schießübungen dort Schreckschussmunition zur Verfügung gestellt worden. Die Bundeswehr habe sich mit eigenen Geländewagen an einem Wettrennen dort beteiligt. Sveneby Säteri habe 1,6 Millionen Euro gekostet.
Klas Lund habe ein weiteres Gelände von 650 ha in unmittelbarer Nähe dieses Gutes erworben. Es seien 4 Personen aus dem Führungskreis der "schwedischen Widerstandsbewegung" dort eingezogen. Es sei in den Wäldern Waffentechnik trainiert worden.
Ein Teil des Hauptquartiers der schwedischen Neonazis auf dem Gutshof von mir sei niedergebrannt (die Wahrheit ist: Linksradikale haben meinen Kornspeicher, ein 250 Jahre altes historisch wertvolles Kulturgebäude, mit der gesamten Ernte niedergebrannt, wozu sie sich in einem Schreiben auch bekannten).
Das Bundesverfassungsgericht habe 2005 den Rudolf-Hess-Gedenkmarsch untersagt. Ich hätte das Buch "Rasse - ein Problem auch für uns" unter Pseudonym verfasst. Ich hätte auf zahlreichen Veranstaltungen den Holocaust geleugnet. Ich hätte unter dem Pseudonym Jürgen Riehl das Buch "Funkenflug - Handbuch für nationale Aktivisten" geschrieben.
Auch zu den Verurteilungen ließe sich noch manches sagen; ich will es aber damit bewenden lassen, weil vorstehend hinreichend deutlich geworden ist, welche "Qualität" diese Enzyklopädie aufweist, wenn schon bei einem einzigen Namen eine solche Fülle von Unwahrheiten verbreitet wird.
Selbst wenn jetzt aufgrund dieser Stellungnahme von mir das eine oder andere geändert werden sollte, ändert dies nichts daran, dass über etliche Jahre hinaus Falschdarstellungen gebracht wurden. Ich erwähne dies nur deswegen, um darauf hinzuweisen, dass Wikipedia nicht als eine verlässliche Quelle ganz gleich zu welchem Sachverhalt gesehen werden kann.
Dass von Zeitungen immer wieder unkritisch darauf zurückgegriffen wird, ohne sich bei der betroffenen Person selbst zu erkundigen, ob die Eintragungen stimmen, ist kennzeichnend für die Qualität des Journalismus in Deutschland.
Bei den rund ein Dutzend Stellungnahmen, die mir ausgedruckt vorgelegen haben, waren etwa 40 % der Informationen falsch. Da bei den Linksextremen einer vom anderen abschreibt, und das dann von der „seriösen Presse“ auch übernommen wird, tauchen dann diese Falschinformationen immer wieder auf.
Nur um einige Beispiele zu nennen: Ich war weder Mitglied noch Funktionär der Wiking-Jugend, des BHJ oder der Nationalistischen Front, bin auch nie Mitglied der FAP, NPD oder DVU gewesen (womit ich allerdings keine Distanzierung ausdrücken will; ich habe bei NPD und DVU Vorträge gehalten, bis ich im September 2006 der NPD beigetreten bin). Bücher oder Aufsätze schreibe ich grundsätzlich unter meinem Namen. Bei dem Jürgen Riehl, der „Funkenflug - Handbuch für nationale Aktivisten“ geschrieben hat, handelt es sich also nicht um mich; ich kenne das Buch allerdings und stimme mit vielen der Aussagen überein.
Ich habe nur einmal ein Pseudonym benutzt, und zwar Jörg Rieck für einen Beitrag zur Debatte der Vererblichkeit der Intelligenz im Sammelband „Das unvergängliche Erbe“; die Verwendung geschah auf Wunsch des Verlages (Grabert Verlag 1981).
Ebenso wie Tatsachen über meine Person falsch dargestellt werden, werden Zitate von mir aus Interviews verfälscht, sei es durch Verkürzung, sei es, daß sie in einen falschen Zusammenhang gestellt werden. Als meine Selbstdarstellung wird z. B. gebracht: „Ich bin rechtsradikal bis zum geht nicht mehr“. Es handelt sich dabei um den ersten Teil eines Satzes, den ich
… - 2 - in einem Interview zu meiner Prozeßstrategie im sogenannten Stuttgarter „Bewegungsverfahren“ gebraucht hatte, das auf zehn Verhandlungstage angesetzt war und aufgrund einer Vielzahl von Beweis- und Befangenheitsanträgen von mir nach dreieinhalb Jahren geplatzt ist.
Das Verfahren und meine Verteidigungstätigkeit waren Gegenstand mehrerer Veröffentlichungen, Anfragen im Parlament und auch der Medien. Ich wurde zu meinem Verteidigerverhalten in dem – noch laufenden – Prozeß gefragt, wobei ich gesagt habe: „Ich bin rechtsradikal bis zum geht nicht mehr in dem Sinne, daß ich ein radikaler Vertreter des Rechts bin, wobei ich „radikal“ entsprechend dem lateinischen Wortsinn als von der Wurzel ausgehend betrachte; ich mache von meinen Verteidigerrechten also extensiv Gebrauch“. Immer wieder gern zitiert wird auch eine Passage, wo ich sage: „Warten Sie es doch ab, wenn der erste Reporter, Richter umgelegt ist, dann geht es los“.
Diese Formulierung ist gefallen, nachdem ein Interview durch das Kamerateam beendet worden war. Die Lampe an der Kamera erlosch, und mich bat dann der Interviewer, er wolle noch einige interne Punkte von mir wissen, was sich aber nicht für die Kamera eigne.
Tatsächlich wurde aber alles aufgenommen, und von dem gesamten Interview erschien nichts, sondern nur diese Passage. In diesem längeren Gespräch nach dem Interview – das heimlich aufgezeichnet wurde – wurde ich unter anderem danach gefragt, wie nach meiner Meinung denn die Nationalisten auf kürzlich erfolgte Verbote reagieren würden (es waren damals gerade verschiedene Parteien, FAP, Nationalistische Front und Nationale Liste verboten worden).
Daraufhin habe ich erklärt, daß die Nationalisten in diesem Lande von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen, mithin in den Parlamenten politisch tätig sein wollen, und deswegen ja auch zu Wahlen antreten; wenn sie aber durch Verbote an jeglicher zukünftigen legalen politischen Arbeit gehindert würden, wobei die Verbote ja unter anderem auch damit begründet wurden, daß nach einem Verbot man die Personen wegen Fortsetzung einer verbotenen Tätigkeit leicht einsperren könne, würde nach meiner Meinung ein Teil der Personen sich das nicht gefallen lassen, sondern in den Untergrund gehen; so wie es eine Rote Armee Fraktion gegeben habe, werde es eine Braune Armee Fraktion geben, wobei sich die Anschläge dann nach meiner Einschätzung anders als bei der RAF aber nicht auf irgendwelche Repräsentationsfiguren wie den Generalbundesanwalt richten würden, sondern gegen diejenigen, die den Nationalisten tagtäglich das Leben schwer machten:
Richter mit Terrorurteilen, Polizisten, die Nationalisten in Zellen krankenhausreif schlagen, Journalisten, die mit Lügen eine Haßatmosphäre gegen Nationalisten aufbauen und bei Auseinandersetzungen mit Fremden die Schuld den Opfern zuschieben.
- Die Entwicklung hat dann gezeigt, daß die Verbote und Verfolgungen doch – offensichtlich wegen einer grundsätzlich anderen Einstellung zum Staat – von den Rechtsextremen relativ klaglos hingenommen worden sind; die Linksextremen sind längst nicht so intensiv und gewalttätig und unter
… - 3 - Einsatz sämtlicher staatlicher Machtmittel verfolgt worden, wie die Rechtsextremen, wobei bei denen die Hemmschwelle für Anschläge sehr viel niedriger lag.
Das letzte Beispiel zeigt schon, daß die Erläuterung oder Richtigstellung irgendwelcher Zitate sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das Zitat selbst.
Ich will es deshalb mit diesen Beispielen bewenden lassen. Möge jeder von mir glauben, was er will. Ich will mich mit den Ausführungen hier auch nicht harmloser machen, als ich bin. Ich bin der Auffassung, daß das gegenwärtige bundesrepublikanische System Deutschland zugrunde richtet, und unser Volk nur dann überleben kann, wenn dieses System und die EU-Knebelung überwunden werden und wir wieder ein Deutsches Reich haben.
Es hat wohl nie vorher in der deutschen Geschichte eine Zeit gegeben, wo die „Volksvertreter“ dermaßen die Rechte des Volkes mit Füßen getreten haben und den Willen des Volkes mißachtet haben, sei es beim Hereinholen von Gastarbeitern, der Abschaffung der D-Mark, der Aufnahme von riesigen Schulden, um die ganze Welt zu beschenken, Hereinlassen der Hungerleider aus der ganzen Welt, Förderung von Rassenmischung, Rassenspannungen, Globalisierung, freie Bahn für Korruption und Verbrecher, Korruption bis in die höchsten Staatsstellen. 95 % „unserer Volksvertreter“ haben für die EU-Verfassung gestimmt, zum selben Zeitpunkt, wo eine Bild-Zeitungsumfrage ergab, daß 98 % der Deutschen gegen diese Verfassung sind.
Hunderte von Milliarden werden ans Ausland und an Ausländer gegeben, aber daß die deutsche Geburtenrate nur halb so groß ist, wie sie zur Bestandserhaltung unseres Volkes erforderlich wäre, daß mehr und mehr Deutsche arbeitslos werden, daß die Kriminalität zunimmt und die Renten kollabieren werden, dieses Unheil zu steuern, haben die Politiker angeblich keine Mittel und Möglichkeiten.
Sie lügen dem Wähler die Tasche voll, und nach den Wahlen werden dann die Versprechungen gebrochen; da es aber alle Parteien so machen, die derzeit im Bundestag sitzen, so sie denn an die Regierung kommen, nimmt die Verdrossenheit der Deutschen immer mehr zu, und bei Landtagswahlen geht teilweise nicht einmal mehr die Hälfte der Wähler zur Urne.
Damit wird aber nichts geändert; wenn unser Volk nicht im multikulturellen Sumpf versinken soll, wenn auf den Schulen unsere Schüler noch eine Chance haben sollen, wenn dieser Staat nicht infolge Überschuldung bankrott gehen soll, dann muß das Kreuz bei nationalen Parteien gemacht werden (wozu ich die Republikaner nicht zähle, da sie nach meiner Meinung lediglich Spalterfunktion im Dienste der CDU erfüllen sollen), oder aber es muß das Volk so aufstehen wie bei den Demonstrationen in Leipzig und anderen Städten, wo Hunderttausende Demonstranten das SED-System zum Einsturz brachten.
Doch zurück zu meinen grundsätzlichen Internet-Überlegungen. Es gelingt mir schon jetzt zeitlich nicht, alle an mich geschriebenen Briefe zu
… - 4 - beantworten. zu aktuellen Ereignissen werde ich deshalb auf dieser Seite nur ausnahmsweise Stellung nehmen. Ich werde aber versuchen, möglichst viele der Aufsätze und Schriften, die ich geschrieben habe, auf dieser Seite zugänglich zu machen. Beginnen will ich mit dem gerade kürzlich geschriebenen ersten Aufsatz, den ich für eine russische Internet-Seite geschrieben habe, und der ins Russische übersetzt wurde: „Deutschland und Rußland – von einem nationalen Deutschen aus gesehen“.
Dieser Aufsatz ist von Russen viel diskutiert und in 2 russischen Zeitungen abgedruckt worden und hat zu einem Interview mit einem russischen Fernsehsender geführt. Zu dieser Zeit war ich in den Bundesvorstand der NPD gewählt worden, habe das Referat Außenpolitik geleitet und war (bin) außenpolitischer Sprecher der NPD.
Jürgen Rieger |
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