Der Lügner Tenenbom aus New York

Der Lügner Tenenbom aus New York





In der „Zeit“ vom 08.05.08, die sich ganz dem „antifaschistischen Kampf“ gewidmet hat, ist auf Seite 21 ein Artikel: „Der Jürgen von der NPD“, den ein Tuvia Tenenbom geschrieben hat. Dort stellt er mich als naiven Doofi hin, und bringt dazu eine ganze Reihe von Falschbehauptungen. Dabei kann er viele Dinge gar nicht missverstanden haben, sondern er lügt vorsätzlich. Der wahre Sachverhalt ist folgender:

Am 01. Mai 2008 standen unsere Demonstrationsteilnehmer am Bahnhof „Alte Wöhr“, durften aber noch nicht losmarschieren – Verhinderung von weit über einer Stunde –, weil angeblich noch nicht die richtige Ordnerzahl da sei, Ordner zurückgewiesen wurden, neue Ordner bestellt werden müssen usw. Ich sehe Journalisten nicht als „Gott“ an, entgegen der Behauptung von Tenenbom, und ich bin insoweit kein „Gläubiger“. Tenenbom kam zu mir, als ich am Rand stand, und hatte einen Presseausweis um den Hals, obwohl er – wie ich nunmehr weiß – ein Theater in New York leitet. Er erklärte, auf Englisch, er sei von der Presse. Ich fragte, von welcher Zeitung, und dann sagte er, von einer New Yorker Zeitung. Ich fragte: „New York Times?“, woraufhin er sagte, „The New Yorker“. Daß ich erklärt hätte: “Ich kenne die New York Times”, ist Quatsch; ich habe gesagt: „Gibt es die noch?“, weil ich meinte, diese früher existierende Zeitung sei eingestellt.

Er fragte zunächst einiges zu den Demonstrationsteilnehmern. Dann kam er auf die Juden zu sprechen, ob ich der Meinung sei, daß Juden dumm seien. Ich habe erklärt, daß sie im Durchschnitt intelligenter seien als der weiße Durchschnitt. Wobei ich nicht von „20 % höher“ gesprochen habe, wie Tenenbom behauptet. Ich habe nicht erklärt: „doch sie sind aggressiv und wollen alles beherrschen, wo immer sie auftauchen“. Der Sachverhalt war, daß er mich gefragt hat, ob nach meiner Meinung Israel ein Existenzrecht habe. Dazu habe ich erklärt, daß Israel nach meiner Meinung nur dann ein Existenzrecht habe, wenn es die Palästinensergebiete räumt, und nicht laufend gewalttätige Akte wie gegenüber dem Libanon, im Gaza-Streifen usw. begeht. Frei erfunden ist die mir in den Mund gelegte Passage: „Muslime sind von Natur aus gewalttätig. Sehen Sie einem Türken in die Augen und Sie werden es sofort erkennen. Es liegt in ihrer Natur.“ Ebenso ist unsinnig, daß er gefragt hätte: „Wenn die Muslime von Natur aus gewalttätig sind, dann sind die Israelis vielleicht deshalb so hart zu ihnen…“, welche Frage ich angeblich überhört hätte, sondern „glücklich wie ein Kind, das Gelegenheit hat, zu zeigen, was es weiß“ weitergeredet hätte. Der richtige Sachverhalt war folgender: Er fragte, wenn ich die Wahl hätte, welche Einwanderer ich lieber nach Deutschland lassen würde, Moslems oder Juden, welche mir lieber seien. Dazu habe ich erklärt, daß die Moslems die größere Zahl stellen, aber deutschfreundlich im Regelfall seien, bis auf viele Türken, die sich hier sehr aggressiv aufführten; die 200.000 russischen Juden, die in den letzten Jahren eingewandert seien, seien zahlenmäßig kleiner, aber hätten einflussreichere Stellungen, insbesondere bei den Medien. Das Problem bei ihnen sei, daß viele von ihnen gegen Deutschland und die nationalen Bestrebungen Berichte machten.

Er kam dann darauf zu sprechen, ob die Israelis nicht das Recht hätten, gegen die Palästinenser so zu handeln, wie sie es derzeit täten. Daraufhin habe ich erklärt, daß schließlich die Palästinenser vertrieben worden seien, und selbst in den Rückzugsgebieten, die sie jetzt noch hätten, durch massiven Bau jüdischer Siedlungen ihre Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt würden, so daß die Palästinenser ein Notwehrrecht nach meiner Auffassung hätten.

Richtig ist, daß ich erklärt habe, daß „gleich und gleich gesellt sich gern“ ein gutes deutsches Sprichwort sei, und nach meiner Meinung blonde und blauäugige Menschen unter sich heiraten sollten, schwarzhaarige und braunäugige Menschen unter sich. Daß ich in diesem Zusammenhang „stolz auf mein Haar“ gezeigt hätte, ist Quatsch, und die Unsinnigkeit zeigt sich schon daraus, daß ich braune, nicht blonde Haare habe.

Es heißt dann in der „Zeit“ weiter: „Ich mag „intellektuelle“ Unterhaltungen, darum frage ich ihn: „Wenn ein blonder, blauäugiger Mann eine blonde, blauäugige Frau heiratet, ist das die Garantie für eine glückliche Ehe?“ Die Frage gefällt ihm. „Juden“, erklärt er mir, „sind die intelligentesten Menschen der Welt“.“

Meine Antwort war eine andere, nämlich: „Das ist keine Garantie für eine glückliche Ehe, aber wegen des seelischen Gleichklangs ist eine größere Wahrscheinlichkeit gegeben“. Daß die Juden die „intelligentesten Menschen der Welt“ seien, habe ich nie gesagt; entspricht nicht meiner Meinung, sondern seinem Auserwähltheitswahn; ich habe im Gegenteil erklärt, daß
z. B. auch die Chinesen und Japaner überdurchschnittlich intelligent seien.

Er fragte mich dann, ob ich der Meinung sei, daß auch die Juden untereinander heiraten sollten, was ich bejahte, und ihn dann fragte – weil mir merkwürdig vorkam, daß er laufend die Juden ansprach –, ob er Jude sei, was er verneinte. Daraufhin habe ich nicht erklärt: „Gut, denn die Juden wollen auch die ganze Welt beherrschen. Sie sind hierher gekommen in unser Land, 200.000 Juden aus Russland. Wissen Sie warum? Weil sie Deutschland unter ihre Herrschaft bringen wollen. Wir müssen sie zurückschicken!“ Diese Passage ist frei erfunden. Die 200.000 Juden hatte ich – siehe oben – in einem anderen Zusammenhang genannt. Ich habe auch nicht erklärt, daß die Juden die ganze Welt beherrschen wollten. Auch nicht, daß sie Deutschland unter ihre Herrschaft bringen wollten. Ich habe auch nicht erklärt, wir müßten sie zurückschicken; ich habe – in anderem Zusammenhang – erklärt, daß die Juden hier aufgenommen werden, obwohl es keinerlei Rechtsgrundlage gibt, da sie weder als Deutsche noch als Asylbewerber einwandern könnten, und sie in Russland ja auch nicht verfolgt würden.

Typisch für die „Chuzpe“ des Herren ist aber nicht nur seine Lüge im Zusammenhang mit seiner Volkszugehörigkeit, sondern auch das weitere. Angeblich soll das Gespräch wie folgt gelaufen sein:„ „Was halten Sie von Adolf Hitler, würden Sie ihn wählen?“, fragte ich. „Ja“ erwiderte er.“ Die Frage und die Antwort lauteten richtig: „Hätten Sie im Jahr 1933 Adolf Hitler gewählt?“ Daraufhin habe ich erklärt: „Ja, denn damals bestand nur die Wahl zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus; die anderen Parteien hatten keinerlei Einfluß mehr, so daß nur eine der beiden Richtungen sich durchsetzen konnte. Eine kommunistische Diktatur hätte ich nicht gewollt“.

Natürlich versuchte er irgendwelche Aussagen vom Holocaust von mir zu bekommen. Er fragte mich, ob 6 Millionen Juden ermordet worden seien. Daraufhin habe ich ihm erklärt, daß in diesem Land die 6 Millionen festgeschrieben seien; zwar sei bis 1990 „offizielle Meinung“ gewesen, daß von den 6 Millionen 4 Millionen Juden in Auschwitz umgebracht worden seien, was polnische Historiker aber inzwischen auf unter 1 Million revidiert hätten, aber an der Gesamtzahl von 6 Millionen hätte sich für die deutschen Gerichte gleichwohl nichts geändert. Er fragte dann weiter: „Glauben Sie, daß 6 Millionen Juden umgebracht wurden?“. Daraufhin erklärte ich, es sei gesetzlich erlaubt, zu sagen: „Ich glaube nicht daran“, und ich glaube nicht daran.

Sodann behauptet er in der „Zeit“, er habe versucht, mir eine Falle zu stellen: „Glauben Sie, daß Adolf Hitler von der Ermordung der Juden wußte?“, und es heißt dann weiter: „Überraschenderweise tappt Jürgen hinein. „Adolf Hitler wußte nichts davon; die niederen Offiziere haben es getan.““

Richtig daran ist folgendes: Er fragte mich, ob Adolf Hitler die Ermordung von Juden angeordnet hätte. Daraufhin holte ich aus und erwähnte, daß es in der „offiziellen Geschichtsschreibung“ – also nicht bei den Revisionisten – dazu zwei verschiedene Auffassungen gäbe. Gerald Reitlinger, der von vielen wegen seines Standardwerkes als jüdischer „Holocaust-Papst“ angesehen werde, habe in den ersten Auflagen seines Buches die Auffassung vertreten, daß der Holocaust von Hitler angeordnet worden sei. In den letzten Auflagen habe er das korrigiert und sich der Auffassung anderer Historiker angeschlossen, daß sich die Judenverfolgung im Laufe der Kriegszeit über Partisanenbekämpfung usw. hochgeschaukelt habe. Es sei also von niederen Chargen ausgegangen. Er hatte mich dann gefragt, was ich denn dazu glaube, woraufhin ich erklärt habe, ich könne die Frage nicht beantworten.

Totaler Blödsinn ist auch, daß ich während des Gesprächs immer wieder „Frei, sozial, und national!“ gesungen hätte (gesungen wurde es im übrigen nicht, sondern gerufen); ich habe mich während des Gesprächs an keinen Parolen beteiligt. Ich habe nie gesagt: „Merke ich, daß ich anfange, etwas für eine Frau einer solchen Rasse (Muslimin oder Jüdin) zu empfinden, würde ich sofort aufhören, mich mit ihr zu treffen.“ Dazu ist zunächst einmal zu sagen, daß nach meiner Auffassung weder Muslime noch Juden eine Rasse darstellen, und mir Tenenbom offensichtlich nur deswegen diese Antwort in den Mund legt, um mich als „merkwürdig“ darzustellen. Richtig ist, daß er mich fragte, ob nicht für mich eine Jüdin vielleicht sexuell attraktiv sein könnte, woraufhin ich geantwortet habe, selbst wenn dies der Fall sein sollte, würde ich eine private Beziehung zu ihr nicht aufnehmen wollen.

Es heißt dann weiter im Artikel, ich hätte – unvermutet, ohne auf eine Frage zu antworten – plötzlich gesagt: „Mag ja sein, daß im Krieg 300.000 Juden ums Leben kamen, aber das ist normal im Krieg.“ Dies ist so auch falsch. Vorher, im Zusammenhang mit den „6 Millionen“, hatte er mich gefragt, da ich ja den „Glauben“ straflos äußern könne, solle ich ihm sagen, was ich glaubte, wieviel jüdische Opfer es im 2. Weltkrieg gegeben hätte. Daraufhin habe ich erklärt, daß ich glaube, daß 300.000 Juden umgekommen seien; dies sei eine Zahl, die angesichts der erheblichen Verluste, die andere Völker im 2. Weltkrieg erlitten hätten, natürlich den Anspruch der Juden auf „einzige Opferrolle“ relativiere.

Angesichts der zahlreichen Falschdarstellungen, Unwahrheiten und Halbwahrheiten verwundert nicht, daß er dann noch abschließend behauptet: „Ich frage Jürgen, ob er glaube, daß seine Partei eine Chance habe, noch zu seinen Lebzeiten die Wahlen in Deutschland zu gewinnen“. „Im Moment sind wir noch unbedeutend“, gibt er zu, „aber wenn es der Wirtschaft schlechter geht, werden wir gewinnen. So war es doch auch bei Adolf Hitler, ein guter und kluger Führer, und so wird es wieder sein.“ Zunächst ist richtig: Ich habe Adolf Hitler nicht als „guter und kluger Führer“ bezeichnet. Was ich gesagt habe auf seine Frage, ob die Nationalen in Deutschland nach meiner Meinung die Herrschaft übernehmen werden, ist folgendes: „Im Moment sind wir noch unbedeutend. Entscheidend ist die wirtschaftliche Entwicklung. Wenn die Wirtschaft einigermaßen läuft, wachen die Deutschen nicht auf, und wir haben keine Chance. So war es immer schon, z. B. 1989 in der DDR. 1928 hatte die NSDAP 2,8 % und 1930 war sie zweitstärkste Partei; dazwischen lag die Weltwirtschaftskrise von 1929. Viele Deutsche interessieren sich für nationale Gedanken leider nur dann, wenn es ihnen wirtschaftlich schlecht geht. Maßgeblichen politischen Einfluß werden wir deshalb nur dann gewinnen, wenn es eine große Wirtschaftskrise gibt“.

Zum ganzen Artikel ist zu sagen: Tenenbom hatte mich nach einigen Sätzen eingangs gefragt, ob er mit mir in meinem Büro ein Interview machen könne, und zwar am Folgetag. Ich hatte erklärt, daß ich ihm kein Interview gäbe. Wir haben uns dann locker weiter unterhalten, wobei weder ein Tonband lief, noch er sich irgendwelche Notizen machte. Trotzdem operiert er laufend mit Anführungsstrichen, wobei die meisten Zitate falsch sind. Angesichts der gesamten Bösartigkeit, die Tuvia Tenenbom vom „Jewish Theatre of New York“ von sich gibt, kann es sich nicht nur um Erinnerungsschwächen bei ihm handeln. Angesichts dieser Erfahrung kann ich jedem nur empfehlen, jeden Journalisten, der ein Interview möchte, zunächst einmal aufzufordern, seine Hose herunterzulassen. Passend zu dem angeblichen Interview hat im übrigen die „Zeit“ dann ein Bild von einem Wasserwerfer, der Vermummte mit Wasser eindeckt, gebracht mit dem Vermerk: „Vermummte Rechtsextreme provozierten in Barmbek einen Großeinsatz der Polizei“. Daß kein einziger Wasserwerfer gegen rechte Demonstranten eingesetzt wurde, ist den „Zeit“-Reportern sicherlich bekannt; dieses nette Blatt für Halbintellektuelle der Alt-Achtundsechziger kann aber offensichtlich nicht dazulernen, und wenn die Fakten nicht zum eigenen Weltbild passen, dann wird eben gelogen.





09.05.2008


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Georgien, Serbien und die Heuchelei des Westens
Das System wird immer krimineller